„The most sweete and harmonious musicke“
Ein Schlusschor, wie eine wundersam traurige Wollustwoge, gesungen von einem der besten Chöre der Welt: John Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists bei den Salzburger Festspielen
100% barockfreude / 100% englische chorkultur / 70% trauermusik
„Weanaleut, Weanafreud, da liegt was drin!“
Wiener Stimmungen im niederösterreichischen Grafenegg - Ein Konzertprogramm für die Seele
30% regenärger / 100% schmankerl / 1000% wienliebe
Summertime Darkness
Jeden Monat stellt die Musikredaktion neue Songs vor. BOHEMA legt im Juni auf: MUNA, Sophie Lindinger, Siamese Elephants…
coming out 20% / giving in 20% / being blue 60%
Fiesta colombiana!
Fliegende Instrumente und Orchesterchoreografie zu Petruschka: Das kolumbianische Jugendorchester unter Andrés Orozco-Estrada bringt mit den Labèques an einem heißen Sommerabend die Stimmung im Konzerthaus zum Kochen
80 junge musiker*innen / 1 enthusiastischer dirigent / 100% lateinamerika
„If you don’t go crazy, you are not normal“
The ‘King of Balkan’ im Konzerthaus: Goran Bregović und sein Wedding and Funeral Orchestra sorgten für Bombenstimmung, Spitzenlaune und auch für Kontroverse
40% politisch korrekt / 100% grinselaune / 150% balkan
Electric Memories
12 Auftritte bis Morgengrauen: Eine musikalische Nacht als a vibrant Hommage an den verstorbenen Avantgarde-Musiker Peter Rehberg und sein Label Editions Mego im WERK
50% avantgarde / 50% tribute / 100% rehberg
Halluzination in Albumlänge
‘Spaghetti mit Spinat’, Discokugel, a cappella Gesang und Filmmusikmomente: Sophie Hunger beförderte uns mit ihrem Album ‘Halluzinationen’ in eine weit entfernte Sphäre.
50% halluzination? / 50% realität? / 100% natürlichkeit
Zwei Freunde und ein alter Bekannter
Ein gut zusammengestelltes, durch und durch slawisches Programm mit politischem Anstrich: Die Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons mit Raritäten von Weinberg, Schostakowitsch und Dvořák im Konzerthaus
44% trompete / 71% unbekannt / 100 % slawisch
Mehr Zirkus als Klavierabend
Mit einer unverständlichen Mischung aus zeitlosen Klassikern und zugabewürdigen Virtuosostücken aus verschiedensten Epochen sorgte Khatia Buniatishvili im Konzerthaus, oft ohne Rücksicht auf Tempo- und Dynamikangaben, für mehr Verwirrung als Staunen
80% Zügellosigkeit / 50% Chaos / 100% Show
Mission accomplished
Hurra, ab sofort gibt es dank einer Bohema-Initiative Last-Minute-Tickets für Menschen unter 30 im Musikverein: Ein Erfolg für unsere Generation, mit einem kleinen Haken, der aber auch Vorteile bringt
100% dankbar / 80% zufrieden / 110% gemeinsam sind wir stark
Sculpture sonore
Die Wiener Festwochen zeigen mit Kraanerg nicht einfach ein Ballett. Das Werk ist eine Skulptur aus Körper, Klang, Bewegung und Licht – eine sculpture sonore zum 100. von Xenakis
50% schwarz / 50% weiß / 100% rebellion
Requiem for myself
Das Hagen Quartett beendete gestern ihren Schostakowitsch-Zyklus im Wiener Konzerthaus mit den drei letzten Streichquartetten des Leningrader Komponisten. Ein leidvoller und doch wunderschöner Abend
50 % angst / 50% staatsgewalt / 200% schostakowitsch
Dreh dich bis zum Umfallen
Jeden Monat stellt die Musikredaktion neue Songs vor. BOHEMA legt im Mai auf: Shygirl, Romc, Florence + The Machine, …
40% abrechnung / 2% erwartungshaltung / 10% abkühlung
Farbexplosion à la parisienne
Ein klangfarbliches Abenteuer mit überraschendem Finale: Das Orchestre de Paris, Manfred Honeck und Kirill Gerstein erkundeten mit drei sehr unterschiedlichen Werken der Frühmoderne verschiedene Seiten der erweiterten Tonalität im Konzerthaus
50% frankreich / 25% amerika & ungarn / 10% wien
Mit langem Atem
Ludwig Senfl war ein höchst produktiver Komponist des frühen 16. Jahrhunderts. In Wien werden nun in einem groß angelegten Forschungsprojekt seine Werke ediert. Ein Präsentationsabend mit Musik
90% historische musikwissenschaft / 60% vokalmusik / 40% offene fragen
Älter ist nicht immer besser
Der junge finnische Stardirigent Klaus Mäkelä und sein Oslo Philharmonic begeisterten an drei Abenden mit allen Sinfonien von Sibelius das Konzerthauspublikum
70% feuer und flamme / 100% sibelius / 150% finnenpower
Auf Wiedersehen!
Das im Herbst 2020 neu gegründete Opernstudio der Wiener Staatsoper förderte 13 junge Sänger*innen in seinem zweijährigen, praxisnahen Weiterbildungsprogramm. Ein durch und durch beeindruckendes „Adieu“ sang die erste Generation sonntags im Mahlersaal
50% abschiedstränen / 100% stars von morgen / 110% tolle stimmen
„I am number five in a direct line to Liszt”
Die faszinierende Karriere des ersten Klassik-Superstars: Im Gespräch mit dem Pianisten Ivo Pogorelich über die 80-er, die Schattenseite des Weltruhms, Genies und das Problem mit den CDs
50% liszt / 50% hot / 100% pogorelich
Oldschool Masterclass
Kontrolliert, tiefgründig und nie getrieben bei Schubert; bei Schumann mit großem romantischem Impetus und die gelegentliche Extravaganz schätzend. Arcadi Volodos, beim Verbeugen mit der Hand am Herzen, überzeugte den Großen Saal des Konzerthauses zu Standing Ovations
90% tastefully old-fashioned / 5% craziness / 100% gefühl
Lullaby for weird hats on a tumulus
Ein verstörendes Gesamtkunstwerk zwischen Gesang und Tanz: Tumulus bei den Festwochen bewegt, wirft Fragen auf und ist durch und durch seltsam

